100 Oktan für die BeineMerten, Wednesday, May 31. 2006
Milchsäure ist ja eigentlich was Gemeines. Es sei denn man steht auf Schmerzen. Und außerdem ist "Lactic Acid" ja das was unsere Leistung einschränkt. Denn zu wenig Sauerstoff => Milchsäure => Schwere Beine, so die Theorie. Herausgefunden an halben Fröschen in den 20er Jahren. Klingt vielleicht logisch, ist aber nicht so. Sagt die New York Times. Nun wurde herausgefunden, dass die Muskeln Lactic Acid als Brennstoff selbst erzeugen. Und es also nix mit Ermüdung zu tun hat. So, und was heißt das fürs Training? Nix, die Trainer wussten es nämlich irgendwie trotzdem schon. Ausdauertraining und Intervalle erhöhen die Zahl der Mitochondrien, und das wiederum erhöht die Leistung. Und kurzes hartes Training vorm Rennen noch mehr. Also alles Paletti, zumindest für Nichtsversteher wie mich. Wer sich den ganzen Artikel geben möchte, hier ist er zu finden. Norddeutsche WettergötterMerten, Tuesday, May 30. 2006Dreimal in Folge Glück beim Wetter. Woran da liegt? Ich hab keine Ahnung. Aktuelle Theorie: Immer wenn ich schon die Lagerreinigung plane, das Ultraschallgerät und WD-40 eingepackt habe, dann bleibt es trocken. So auch dieses mal, obwohl jeder Wetterbericht und das Wetter von Samstag das Aufstehen diesmal wirklich schwer machten. Trotzdem: Auf nach Hannover, Unterlagen eingesammelt, das übliche Sicherheitsgenadel erledigt, aufwärmen und schon stehe ich im Start. Und wieder habe ich ihn irgendwie leicht verschlafen, stecke im Verkehr fest und schaffe es dann nur knapp noch in die dritte Gruppe vorzufahren. Ziel Nummer eins also schon verfehlt. Das Rennen läuft dann aber ganz gut, gemeinsam mit zwei Londonern und 20 anderen Skatern landen wir schließlich bei 1:24 Stunden. Platz 46 für mich, kann man mit zufrieden sein. ![]() Meine Anfahrt der Zielkurve - Danke an Ellen Rigo (IC Hannover) für das Foto! Michi erwischt der Nachteil des reinen Frauenstarts - in einem sehr kleinen Feld gibt es auch nur wenige Gruppen. So wird das Rennen bei heftigem Wind sehr langsam und es reicht nur zu 1:40h und einem guten 30. Platz. Fazit: Wie im letzten Jahr ist Hannover-Celle ein sehr schönes Rennen. Eine gute Strecke, wenige, dafür aber umso engagiertere Zuschauer und eine perfekte Organisation lassen hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein können. Und ich hab von der Tombola noch ein tolles "Nostalgieschild", was wohl demnächst die Küche zieren wird... Erlebnis am Airport ZürichMichi, Thursday, May 25. 2006Freitag Rückflug aus der Schweiz für's Wochenende. Am Flughafen war ich bislang ja nicht viel gutes gewohnt was die Mitnahme von Skates im Handgepäck angeht. Man denke nur an die Schwierigkeiten in Lübeck wo absolut keine Skates im Handgepäck erlaubt sind. In Zürich wurde ich gleich von zwei Menschen angesprochen. Der Herr der beim Sicherheitscheck hinter mir stand bemerkte schon dass meine Skates recht "gefährlich" aussehen. Und der nette Herr bei der Sicherheitskontrolle hat sich dann auch sehr für meine Kleinen interessiert. Und er erzählte mir dann ganz stolz dass es in der Schweiz ja auch viele Skaterennen geben würde. Und dass er auch schon mal in Berlin geskatet ist... Völkerverständigung mal anders am Sicherheitscheck des Airport ZürichInline Strecken Lüneburg - Die Bardowicker FeldmarkMichi, Friday, May 19. 2006Länge: 3km bis ... (variabel bis man keine Lust mehr hat) Belag: sehr gut Startpunkt: Schwimmbad Bardowick Wegbeschreibung: Wenn man aus Bardowick und Umgebung kommt ist dieses sicherlich der absolute Geheimtipp für Trainingsfahrten. Startet man beim Bardowicker Schwimmbad findet man ein Netz gut ausgebauter Wirtschaftswege auf denen wunderbar geskatet werden kann. Man kann sich verschiedenen Runden von 3-8 km zusammenstellen. Diese Strecke ist wohl eher etwas für Trainingsläufe als für Ausfahrten denn außer Gemüsefeldern und der Autobahn gibt es nicht sehr viel zu sehen.Dafür ist die Straße wunderbar und auch die Bauern haben sich so langsam an die Skater gewöhnt und nehmen viel Rücksicht. Im Sommer muss gegen Abend ein wenig aufgepasst werden, dann gibt es an verschiedenen Stellen Beregnungsanlagen. Diese stören aber nicht wirklich da die Runden so zusammengestellt werden können dass man dem Wasser ausweichen kann. Meine ehemalige "Haustrainingsstecke" (*Wehmut*, ich möchte sowas auch in HH...) Inline Strecken Lüneburg - Schiffshebewerk ScharnebeckMichi, Friday, May 19. 2006Eine sehr schöne Strecke zum skaten in der Region Lüneburg ist sicherlich die Strecke Scharnebek-Fischhausen. Länge: ca. 10km (variabel durch Abstecher verlängerbar bis ca. 15 km) Belag: gut bis sehr gut Startpunkt: Schiffshebewerk Scharnebek Wegbeschreibung: Leider handelt es sich hierbei nicht um einen Rundkurs, es macht aber trotzdem Spaß! Gestartet wird beim Schiffshebewerk in Scharnebek (hier gibt es auch die Möglichkeit das Auto zu parken). Man skatet mit dem Rücken zu den Schiffströgen los und hält sich dann Richtung Inselsee. An diesem führt die Strecke direkt vorbei. Wer möchte kann also auch ein kurzes Bad nehmen. Dann geht es direkt am Deich des Elbeseitenkanals weiter bis nach Fischhausen. Die Qualität des Asphalts reicht von gut bis sehr gut. Die Strecke am Inselsee entlang ist ein wenig rauh, aber kein Problem. Und das Stück nach der Straßenüberquerung bis Fischhausen ist ein echter Traum. Dort kann man dann auch ruhig einige Male rauf und runter skaten. Sehr gut geeignet für Technikübungen in Hinblick auf Geradeauslauf... Es gibt an verschiedenen Stellen der Strecke die Möglichkeit auf den Deich zu gelangen. Leider kann dort wegen Schotter nicht geskatet werden, aber um eine kleine Pause einzulegen und die Schiffe zu beobachten ist es auf jeden Fall gut. Kommt man wieder beim Schiffshebewerk an kann dort noch eine kleine Abfahrt genossen werden, die direkt zum Kanal runterführt. Dort kann man sich die großen Schiffe dann von nächster Nähe ansehen. Und gleichzeitig ein wenig "Bergtraining" machen denn die Abfahrt muss man auch wieder hoch... Alles in allem: eine sehr schöne Strecke für eine entspannte Kurztour oder auch Intervalltraining. Skaten in ZürichMichi, Friday, May 19. 2006
Ich weiß, diese Seite heißt "flachlandskater.de", ich habe es jedoch gewagt in der Schweiz eine kleine Skatetour zu unternehmen. Wo es doch eigentlich heißt dass es in der Schweiz sehr viele Berge gibt...
Diese Woche habe ich auf einer Dienstreise in Zürich verbracht und in der Wettkampfsaison soll doch das Training nicht so lange ausfallen. Zum Glück hatte Merten vor meiner Abreise in die Schweiz schon ein paar Strecken recherchiert. Ich habe mir dann die ausgesucht, die als die schönste angepriesen war: rund um den Greifensee in der Nähe von Zürich. Am Mittwoch machte ich mich dann bei richtig schönem Wetter (Sonnenschein und ca 25°C) auf den Weg. Vom Hauptbahnhof in Zürich habe ich mit der S-Bahn ~20 Minuten bis zu meinem Zielbahnhof gebraucht. Von dort noch ungefähr 15 Minuten zu Fuß (ohne Verlaufen wohl noch ein wenig schneller) bis zur angepriesenen Skatestrecke. Dort angekommen konnte ich meinen Augen kaum glauben: wenn nur alle Radwege in Deutschland so sein könnten wie die in der Schweiz. Schon in Zürich war mir aufgefallen dass die Fußwäge asphaltiert sind. Am Greifensee findet der begeisterte Skater dann einen Radweg von mindestens 2m Breite und einem wunderbaren Belag. ![]() Auf Grund meiner doch recht spärlichen Ortskenntnisse habe ich mir dann ein Stück der Strecke ausgewählt die ich einige Male rauf und runter gelaufen bin. Anscheind ist die Strecke das Mekka für Rennradfahrer und Skater. Vom Freizeitskater bis zum Speedy ist alles zu sehen. Zu beobachten ist dass auf der Strecke ein freundliches Miteinander ist, überholen und entgegenkommen: kein Problem. Also: falls mal jemand nach Zürich kommt: ein absultes Muss bei schönem Wetter. Die Strecke ist nicht schwer zu fahren (jedenfalls das Stück das ich kennen gelernt habe...) und auch die Schweizer Berge waren doch eher kleine Hügelchen FotosessionMerten, Tuesday, May 9. 2006Scheint als wäre die Skate-Connection jetzt berühmt. Zumindest in Japan. Oder zumindest bei dem halben Dutzend Japaner, die gestern beim Klönschnack nach der Ausfahrt plötzlich fünf Meter von uns entfernt die Kameras zückten. Ein Dutzend Fotos und Shake-Hands später war der Spuk vorbei. Schade dass keiner ein Foto davon gemacht hat... Tanz durch HannoverMerten, Monday, May 8. 2006Das zweite Warmup-Rennen der Saison, ein Halbmarathon in Hannover. Schon vorher heiß diskutiert und sowohl positiv als auch negativ verrissen, da wollten wir uns doch selbst eine Meinung bilden. Der Start ist zur Abwechslung mal nachmittags, also nicht so früh aufstehen und noch gemütlich frühstücken, schön. So treffen wir entspannt Mittags in Hannover ein, holen fix die Unterlagen und relaxen noch ein wenig in der Sonne. Bei gutem Wetter ist die Wiese mit den Zelten sehr nett, zum Glück wars ja trocken. Das gute Wetter erhöht aber auch die Anmeldezahlen, 478+ Starter sind schon eine Menge. Alle aus einem Startblock, 4m breite Pflasterstraße bis zur ersten Kurve. Lecker. Der Start verläuft dann doch recht gesittet, ich verliere aber etwas den Anschluss und fahre auf der langen Gerade am Maschsee in die dritte Gruppe vor. Ab da wird das Rennen zur "Trainingsfahrt unter Wettkampfbedingungen" - kein extrem hohes Tempo, schwierige Streckenpassagen mitten durch Hannovers gepflasterte Fußgängerzone und über den Bahnhof, teilweise fehlende Streckenposten oder falsche Richtungsangaben. Ich halte mich zurück, es macht ja auch keinen Sinn zu hohes Risiko zu gehen. Auch am Schlusssprint der Gruppe beteilige ich mich nicht, es bleibt Platz 39 mit 45:12 Minuten. Michi hat noch weniger Glück, es war nicht ihr Tag. Platz 29 in 52:55 Minuten. Fazit: Ohne große Ambitionen ist dieser Halbmarathon fahrbar, sonst wird es leicht mal brenzlig. Nett waren die Atmosphäre an der Strecke und die Verpflegungsposten, die uns am Ende noch die letzten Bananen zugesteckt haben. Vielleicht kommen wir ja doch nochmal wieder. April Ende - Nachtskaten AnfangMerten, Wednesday, May 3. 2006Der April ist geschafft. Ich bin laut Tagebuch 405km geskatet, das ist doch ein guter Start in die Saison. Das Wetter erlaubt nun auch ein strukturiertes Training, endlich. Heute gab es wieder Intervalle. Nochmal danke an die kleine Gruppe Radler, an die ich mich am Rückweg drangehängt habe - Ihr wart echt nett und habt mir eine schöne Vorlage fürs Fahrtspiel geliefert. Das erhöht die Wochendistanz jetzt schon auf 122 km, ein guter Start in diesen Monat. Und die ersten Nachtskaten finden auch wieder statt. Die erste Runde durch Bremen war gestern, eine 20 km Spitzenstrecke mit gutem Tempo. Hannover legt auch wieder los. Die Hamburger planen leider noch eine Umleitung um die Baustelle am Jungfernstieg - oder sie warten bis die Bagger weg sind Skate in den MaiMerten, Tuesday, May 2. 2006Schönes Wetter am 1. Mai. Da haben wir uns mal ins Alte Land aufgemacht, schön entspannt eine Runde rollen. Eine Strecke ist schnell gefunden, eine Tour aus einem Heft soll es sein. Dumme Idee. Ich muss an dieser Stelle mal was loswerden: Liebe Autoren von Streckenführern: Es macht nicht immer sinn, eine 35km Tour an einer Bushaltestelle beginnen zu lassen. Schon gar nicht wenn die ersten 7 km auf miesesten und die letzten 12 km der Tour auf hoch befahrenen Straßen mit Kopfsteinpflaster-Radweg verlaufen. Dann lieber klein und fein, oder eben nur mit Auto erreichbar und einen Zubringer empfehlen. So war es jedenfalls nichts. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass die mittlere Hälfte der Tour echt schön war, mit der Wertungsdisziplin "Deichbergsteigen mit und ohne Treppen" als Krönung, eine Premiere in Speedskates. Schön wenn es mal nicht nur geradeaus geht!
(Page 1 of 1, totaling 10 entries)
|
QuicksearchArchivesNeed a feed? |