Invasion des WendlandsMerten, Wednesday, July 26. 2006Als Lüneburger kann ich das Wendland zumindest schonmal auf der Karte einordnen. Mit Gorleben und Castortransporten hat es auch schon für die Tagesschau gereicht. Im Wendland gibt es aber auch noch ein Skaterennen der Superklasse. Den "Wendland84er", Deutsche Meisterschaft im Doppelmarathon und "nebenbei" noch Wertungslauf der Nordliga.
Continue reading "Invasion des Wendlands" Die Welt auf Rollen in MünchenMichi, Thursday, July 20. 2006Das mit Erwartungen und Vorschusslorbeeren ist immer so eine Sache. Das zweite Weltcup-Rennen in Deutschland, das weckt den Vergleich mit Berlin. Ein Besuch auf der ispo, die neuen Skate-Prototypen anschauen. Eine brasilianische Party. Das bewegt auch Skater von weit her dazu, sich auf den Weg nach München zu machen. Continue reading "Die Welt auf Rollen in München" "Low, heels. Commit to the hill."Merten, Friday, July 14. 2006
Hier mal wieder was für echte Flachlandskater - der Inlineplanet (http://www.inlineplanet.com/) hat zwei schöne Artikel zum Bergfahren veröffentlicht:
In Englisch. Es geht um Technik, Selbstkontrolle und Zen. Sehr zu empfehlen. Halb vorbei oder... ?Merten, Thursday, July 13. 2006
Mitte Juli ist erreicht, und damit ungefähr die Mitte der Saison. Zeit für ein kleines Fazit und eine Rückschau. Zunächst eine kurze Zusammenfassung was zuletzt so passiert ist...
Unsere restlichen Wettkämpfe:
Dazu kommen dann noch diverse Nachtskaten, Spaßtouren und natürlich Training, Training, Training. Nachtskaten in LüneburgMichi, Wednesday, July 12. 2006Nicht mehr lange und es geht wieder rund auf Lüneburgs Strassen. Das jährliche Nachtskaten ist wieder angesagt. Ab 20 Uhr geht es auf Rollen durch den Landkreis. Merten, Mareike und ich werden auch dabei sein, die Wettervorhersage klingt ja auch besser als letztes Jahr Also Ausschau halten nach Londoner Trikots und einfach ansprechen. Le Mans 2006, Tag 2 - Hitzeschlacht in ZentralfrankreichMerten, Saturday, July 8. 2006
Die Nacht bricht an. Ich bin nach dem langen Einsatz ziemlich fertig, die Kopfschmerzen sind auch noch da, also kehre ich so schnell wie möglich zum Campingplatz zurück. Es ist immer noch unerträglich warm, vor allem in den Zelten. Also noch einen Happen essen und dann draußen schlafen. Ich schaffe etwa drei Stunden mit zwei Märschen zur Toilette. Erwähnte ich schon dass die ziemlich weit weg waren? Der Campingplatz wird/wurde scheinbar als Rallyestrecke benutzt, also mussten wir entweder mehrfach über Leitplanken-bewehrte Hügel klettern oder den langen Weg drum herum machen. Zumindest wurde aber in diesem Jahr zwischendurch geputzt und Papier nachgelegt, das war mal was Neues.
Um vier Uhr beginnt die nächste Schicht. Immer noch Kopfweh. Aber auf der Strecke wird es dann schließlich besser, ich kann wieder angreifen und die Rundenzeiten verbessern sich. Und zu dieser Zeit ist die Stimmung auf der Strecke wohl am Schönsten - wenn am Horizonzt langsam das Licht erscheint und schließlich die Sonne aufgeht. Continue reading "Le Mans 2006, Tag 2 - Hitzeschlacht in Zentralfrankreich" Le Mans 2006, Tag 1 - Das Rennen beginntMerten, Thursday, July 6. 2006Nach einer brauchbaren Nacht von sechs Stunden wache ich in einem zu warmen Zelt auf. Schon um neun Uhr ist die Sonne kaum auszuhalten, insbesondere nicht ohne vernünftiges Frühstück. Die gemeinsam von den Londonern organisierte Verpflegung beginnt erst mittags, also vertilgen wir die Reste des Vortages und fahren dann flugs zum einkaufen. Warum wir bei der Hitze größere Mengen Käse, Butter und Wurst holen ist mir auch nicht mehr klar, länger als für das Frühstück haben die Sachen jedenfalls nicht gehalten. Auf dem Campingplatz ist es morgens noch ruhig. Kurz vor 11 Uhr kommt ein französich schnatternder Trupp mit Megaphon vorbei, der uns wohl zur "obligatorischen" Skaterparade bewegen will. Wir fahren nicht (schliesslich wollen wir fit fürs Rennen sein), dafür halten wir lieber eine Teambesprechung. Wir gehen nochmal die wichtigsten Dinge durch: Pünktlich zur Schicht kommen, ans Essen und vor allem - bloß an den blöden Chip denken. Davon gibt es nur zwei, also muss nach jeder Runde der eigene Chip an den nächsten weitergegeben werden. ![]() Gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Rennstrecke. Mitten in einem Treck aus Skatern, viele davon mit Bollerwagen, Rucksäcken, Kisten und vor allem literweise Wasser beladen. Vom Zeltplatz sind es etwa 15 Minuten Fußweg. Bei der Security am Einlass Stau, schließlich darf nur rein, wer auch ein Armband für den Kurs hat. Continue reading "Le Mans 2006, Tag 1 - Das Rennen beginnt" Le Mans 2006, Tag 0 - Erstmal ankommenMerten, Wednesday, July 5. 2006Der große Tag ist da. Morgens erledige ich noch schnell die letzten Besorgungen - feuchte Toiletten- und Desinfektionstücher, Tape für die Füße, ein paar Lebensmittel. Man weiss ja nie... Die erste Etappe der Reise verläuft prima, wir erreichen Hannover zwei Stunden vor Abflug. Das Fußballspiel verpassen wir leider. Immerhin hat der Kopilot so das Vergnügen, uns den Sieg Deutschlands im Elfmeterschießen mitzuteilen, was ihm einen spontanen Jubelsturm einbringt. Auch die Stewardess findet unser Vorhaben (an den Skates am Rucksack deutlich zu erkennen) sehr spannend und wünscht uns viel Erfolg. In Paris angekommen der erste Schreck - das Mietauto sieht so verdammt klein aus. Ob es für drei Personen und das ganze Zeug reichen wird? Es langt knapp, bei Nutzung von zwei Dritteln der Rückbank und des Beifahrerfußraums. Dann habe ich meine erste Erfahrung mit französischen Straßen in unserem niedlichen kleinen Citroen. Irgendwie finden wir die richtige Autobahn und es geht direkt auf den Weg nach Le Mans. Das Rennen wirft schon seine Schatten voraus, beim Boxenstopp auf dem Parkplatz treffen wir promt auf eine Mannschaft aus Saarbrücken. Kurz vor Le Mans nochmal Probleme - wo ist der Campingplatz? Zum Glück bin ich schonmal da gewesen und so finden wir mit etwas Improvisation schließlich die Einfahrt, wo wir unsere Camping-Armbänder und einen Autoaufkleber bekommen, den ich später prompt am Auto vergessen werde "What an awesome weekend"Merten, Tuesday, July 4. 2006So, wir sind wieder da. Noch ziemlich müde, kaputt und vor allem dabei die liegen gebliebenen Dinge aufzuarbeiten. Heute abend erscheint hier aber der erste Teil des Berichts, versprochen. Schonmal so viel: Spaß hat es gemacht. Sehr sehr viel Spaß
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